27.6.2015

Manipulation 3: Bin ich in Kontakt mit mir?

Niemand von der Reinen Geistigen Welt wird euch zu etwas zwingen. Sie sagen euch nur die Richtung. Für den Rest müsst ihr selbst sorgen. Ihr müsst aufmerksame Zuhörer eures Seins werden, nicht der anderen, sondern nur von euch selbst. Eure Seinskraft braucht Hilfe. Warum? Weil ihr nicht mit euch selbst in die Gänge kommt und weil ihr immer wieder in euer manipuliertes Denken und Handeln zurückfallt. Weil ihr immer noch nicht diesen Durchblick habt, bleibt ihr darin verhaftet. Kontrolliert: Was ist manipuliert, und was bin ich selbst? Was mag ich, was mag ich nicht? Was liebe ich, was liebe ich nicht? Warum bin ich hier? Was ist der Grund meines Hierseins in dieser Sphäre? Was ist der Grund, warum ich ihn nicht lebe und ausdrücke? Warum habe ich immer wieder die Tendenz, mich nicht anschauen zu wollen, mich nicht verändern zu wollen? Warum? Warum will ich immer in der gleichen Schmiere leben, ohne es verändern zu wollen? Warum gefällt es mir, in Lug und Trug mein Dasein zu fristen? Warum belüge ich mich? Warum, warum, warum?

Die Aufgabe, die ihr habt, ist nur, euch selbst zuzuschauen, euch selbst in der Wahrheit zu erkennen, um euch in der wahren, reinen Kraft eures Seins hier zu manifestieren.

Nichts anderes ist erforderlich, nichts anderes ist gewünscht. Ihr sollt und müsst euch nicht verhalten wie die anderen, sondern ihr müsst ihr selbst sein, eure Seinskraft leben, eure Seinskraft ausdrücken, damit die vollständigen Kapazitäten eures Selbstes sich hier manifestieren können, sich ausbreiten können, um die zu erreichen, die jetzt genau diese Informationen brauchen.

Die andere, manipulierende Information ist überall zugegen, die braucht ihr nicht auch noch zusätzlich zu verstärken und zusätzlich auszudrücken, bei euren Kindern, bei euren Bekannten, bei euren Verwandten. Die sind selbst so manipuliert wie ihr. Aber wenn sie eine Veränderung herbeiführen sollen, können sie es nur, wenn es irgendjemanden gibt, der ihnen zeigt, wie es geht. Nur so kann eine Veränderung ein Neues Sein erschaffen, indem man sich selbst beobachtet und feststellt: ›Mein Gott, ich bin mit dem, dass ich das so denke und sage, manipuliert und es ist aber überhaupt nicht meine Daseinskraft und meine Daseinsfreude, das so zu leben und auszudrücken. Ich will mich hier in diesem Sein darstellen und zwar in meiner gesamten Kraft meines Selbstes, in meiner gesamten Ausdrucksstärke meines einzigartigen Aspektes, meiner Einzigartigkeit.‹

Ihr seid so eingelullt von der ‚Blödheit‘, die hier überall um uns herum ist. Da wollen sie uns linear machen, anpassen, und wir sollen gleichgemacht werden, zum Würfel werden, und dann kommen sie an und suchen bzw. finden uns über unsere Einzigartigkeit, nämlich durch Zungenabdruck, über Speichel, oder Daumenabdruck, Iris angucken und so weiter, weil es keine zweite Person hier auf der ganzen Welt gibt, die genauso ist wie du. Das müsst ihr euch einmal vorstellen! Und so werdet ihr eingelullt und zugelogen, und was noch alles mehr − und Tag für Tag aufs Neue. Einerseits will man euch beibringen, dass ihr alle gleich seid und ihr der Norm entsprechen müsst, und andererseits kriegt man euch oder zwingt euch zu irgendetwas, was ihr nicht wollt − und das über die Zwangsjacke Einzigartigkeit. Das ist das einzige Mal, wo sie dir deine Einzigartigkeit bestätigen, und wodurch man euch suchen oder wiederfinden kann. Warum? Weil ihr dann bestraft werden sollt oder weil sie irgendetwas von dir wollen. Überlegt euch mal diesen Nonsens.

Das ist es, was ihr erkennen sollt, anerkennen müsst, um endlich die Bereitschaft zu haben, wenn ihr in die Veränderung kommen wollt. Um die Muster zu durchbrechen, muss es einfach das ‚Ja’ zu mir selbst geben. Wenn ich mir nicht das ‚Ja’ gebe, heißt das ‚Ich will mit mir keinen Kontakt, ich will nicht mit mir in Kontakt gehen. Ich will nichts mit mir zu tun haben. Ich will das leben, was die anderen wollen.’

Genau das heißt es!

Es sollte euch eine Wonne sein, euch leben zu wollen, euch in der Freude eures Seins zu bewegen und in der Freude eurer Ausdrucksstärke. Ihr sollt Freude im Lebensalltag leben und nicht die Verzweiflung, in welcher die anderen immer noch hinein stochern können, weil sie dadurch Zugriff auf euch haben. Freude zu leben und auszudrücken heißt: Du bist in dir selbst ruhend und es macht dir Spaß, Lebensfreude auszudrücken, zu leben, um so in der Wahrheit deines Selbstes unterwegs zu sein. Da kommt die Leichtigkeit, wenn du in der Freude bist – egal, wie schwer es ist. Ein kleiner Lacher, und es geht dir wieder besser.

Bist du hier bei dir, oder wo bist du? Bist du hier mit dir in Kontakt oder wo bist du? Bist du hier in deiner Seinsfreude tätig oder wo bist du? Das sind die Fragen, die auch Antworten brauchen.

Aber die Antwort kannst du nur dir selbst geben, und dieses ganze Gespräch ist für dich, damit du aufwachst und damit du wirklich in deine Kraft kommst, nicht, damit du etwas für andere machen sollst. Es geht um dich, für dich – und das Ganze hilft der Einheit, dem All-Einen-Sein.

 

Leitgedanke:

Stell dir vor, wie stark du hier inmitten

dieser aufheulenden Brandung stehst,

die jetzt wildheulend um sich schlägt,

weil du in der Bewusstheit deiner Kraft

angekommen bist.

 

Affirmation:

Ich Bin von der Reinheit geprägt

und drücke sie in meinem gesamten Sein aus.

Hier in dieser Welt ist sie die Voraussetzung

für ein schöneres vollkommeneres Sein.

Hier will ich meine Aufgabe erfüllen

und sie von Gottes Licht getränkt in die Welt senden,

damit sich alles heilen kann.

Ich Bin! Ich Bin! Ich Bin!

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